Die BVKJ unterstützt die Initiative der Kinderbuchautorin und BVKJ-Ehrenpreisträgerin Kisten Boie zur Förderung

der Lesekompetenz bei Kindern

©  Fotografin: Indra Ohlemutz 

Zwanzig Prozent aller Zehnjährigen können hierzulande nicht sinnentnehmend lesen. Die Ergebnisse der jüngsten Iglu-Studie zur Lesekompetenz von Viertklässlern sind ernüchternd: Im internationalen Ranking ist Deutschland weit zurückgefallen, von Platz fünf im Jahr 2001 auf Platz 21 im Dezember 2017. Während andere Länder wie Lettland, Ungarn oder Litauen seit 2001 offenbar erfolgreich viel Zeit und Geld investiert haben, um ihren Kindern beim Lesenlernen zu helfen, ist das Interesse an der Lesemisere in deutschen Grundschulen scheinbar viel zu schnell verschwunden (Quelle FAZ, 16.08.2018).

In Ihrer „Hamburger Erklärung“ fordert die BVKJ-Ehrenpreisträgerin daher die Politik auf, nun entschieden zu handeln und erhält dabei prominente Unterstützung: Gemeinsam mit Ulla Hahn, Saša Stanišić, Klaus von Dohnanyi, Ulrich Wickert, Kent Nagano und anderen fordert Kirsten Boie mehr Leseförderung an unseren Grundschulen, mehr Studienplätze für die Lehrerausbildung, mehr Lektüreprogramme für bildungsferne Schüler. Lesen und Lesenlernen müssen sehr viel stärker in den Fokus gerückt werden, findet auch die BVKJ und unterstützt daher ebenfalls die Initiative!

 

Auf der Website Change.org ist Kirsten Boies Initiative „Jedes Kind muss lesen lernen!“ zu finden. Die dort gesammelten Unterschriften sollen am Weltkindertag Ende September der Bundesbildungsministerin und der Kultusministerkonferenz übergeben werden.

Gemeinsam mit Kirsten Boie hofft die BVKJ auf Unterstützung auch durch Mitglieder und Förderer des Berufsverbandes.